Maria Lang ist neue Leiterin des Kulturamtes

22. Oktober 2020

News

PM der Stadt Regensburg:

Die 37-jährige Historikerin und Germanistin Maria Lang leitet ab dem 26. Oktober 2020 das Kulturamt der Stadt Regensburg: Damit tritt sie die Nachfolge von Christiana Schmidbauer an, die ins städtische Liegenschaftsamt gewechselt ist.

Die gebürtige Kelheimerin begann ihre berufliche Laufbahn als Kunst- und Kulturvermittlerin bei Landesausstellungen des Hauses der Bayerischen Geschichte sowie im document Reichstag. An den Universitäten Regensburg und Salzburg studierte sie Germanistik und Geschichte, beide Fächer schloss sie jeweils mit dem Magistertitel und dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Seit 2015 ist Maria Lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei den Museen der Stadt Regensburg tätig und als Inventarisatorin für den Bereich der Provenienzforschung zuständig. Dabei erwarb sie sich einen exzellenten Ruf als Ideengeberin und Organisatorin zahlreicher Projekte, von kulturgeschichtlichen Ausstellungen bis hin zu internationalen Artist-in-Residence-Programmen im Rahmen EU-geförderter Vorhaben. Ihre Aufmerksamkeit galt in diesem Zusammenhang transdisziplinären Ansätzen, die historische Inhalte ebenso thematisierten wie zeitgenössische Positionen.

„Ich freue mich darüber, dass wir mit Maria Lang eine engagierte Kraft gewinnen konnten, die mit ihrer Erfahrung und ihrer Kreativität dem Kulturleben neue Impulse verleihen wird“, erklärte Kulturreferent Wolfgang Dersch. „In den letzten Jahren hat Maria Lang eine außergewöhnliche Vielseitigkeit und Flexibilität bewiesen und gezeigt, dass sie sich mit hohem Tempo in komplexe Fragestellungen einzuarbeiten versteht und so zukunftsträchtige Lösungen zu präsentieren weiß.“

Maria Lang freut sich auf die anspruchsvolle Herausforderung und sieht es als ihre zentrale Aufgabe, in der UNESCO-Welterbestadt Regensburg einen Möglichkeitsraum für kooperatives künstlerisches Denken, Forschen und Gestalten zu eröffnen und so junge Talente zu fördern. „Mein Ziel ist es, das reiche Potential der Kulturschaffenden sichtbar werden zu lassen, um aktuellen Herausforderungen ebenso kreativ wie kritisch begegnen zu können. Denn in der Kunst liegt die Kraft, gesellschaftliche Veränderungen positiv zu gestalten.“ Kultur ist für sie viel mehr als bloßes Ornament. „Sie ist das starke Fundament, auf dem unsere Gesellschaft gründet.“